13.05.2026
Am 13. Mai fand an der Ruhr-Universität Bochum ein wissenschaftlicher Workshop zum Thema Wiederverwendung von Betonelementen im Rahmen des SFB1683 statt.
Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und zu diskutieren, wie industrielle Prozesse und zirkuläre Ansätze kombiniert werden können, um nachhaltigere Lösungen im Betonbau zu fördern.
Den Auftakt bildete ein Fachvortrag von Prof. Christopher Rausch (The University of Texas at Austin, US), der Einblicke in die Verbindung von Industrialisierung und Kreislaufwirtschaft gab. Im Mittelpunkt standen Strategien für das End-of-Life-Management von Bauwerken in den USA, insbesondere in Austin, Texas. Dort führen steigende Kosten in den Lieferketten dazu, dass Rückbau- und Wiederverwendungskonzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Anhand zweier Fallstudien wurden diese Ansätze veranschaulicht. Vorgestellt wurden der Rückbau des Frank Erwin Center Basketballstadions, bei dem aufgrund der Nähe zu kritischer Infrastruktur keine Sprengung möglich war, sowie Beispiele kleinerer und mittlerer Gebäude in Austin. Dort wurden Fenster, Türen und Holzelemente gezielt für eine Wiederverwendung erhalten. Darüber hinaus wurden robotergestützte Rückbauverfahren und ein zirkuläres Design als vielversprechende Zukunftsperspektiven diskutiert.
Im weiteren Verlauf des Workshops wurde der Sonderforschungsbereich SFB 1683 vorgestellt. Anschließend präsentierten Philipp Hagedorn, Franziska Günther, Anna-Lena Schürmann, Yehia Abdelazziz und Nina Krautgartner aktuelle Forschungsarbeiten. Die Beiträge gaben Einblicke in Themen wie Lebenszyklusanalyse, Datenerfassung, Transport und Logistik sowie Prozesssimulation.
Den Abschluss bildete eine Führung durch das KIBKON, die weitere Einblicke in die Forschungsinfrastruktur und die laufenden Arbeiten am Standort ermöglichte.
Der Workshop bot eine wertvolle Plattform für den fachlichen Austausch und die Vernetzung unterschiedlicher Forschungsrichtungen. Im Mittelpunkt standen die Potenziale digitaler Methoden, Nachhaltigkeitsbewertungen und zirkulärer Strategien für die Zukunft des Betonbaus. Wir danken Prof. Christopher Rausch für den Fachvortrag sowie allen Vortragenden für ihre Beiträge und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Am 13. Mai fand an der Ruhr-Universität Bochum ein wissenschaftlicher Workshop zum Thema Wiederverwendung von Betonelementen im Rahmen des SFB1683 statt.
Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und zu diskutieren, wie industrielle Prozesse und zirkuläre Ansätze kombiniert werden können, um nachhaltigere Lösungen im Betonbau zu fördern.
Den Auftakt bildete ein Fachvortrag von Prof. Christopher Rausch (The University of Texas at Austin, US), der Einblicke in die Verbindung von Industrialisierung und Kreislaufwirtschaft gab. Im Mittelpunkt standen Strategien für das End-of-Life-Management von Bauwerken in den USA, insbesondere in Austin, Texas. Dort führen steigende Kosten in den Lieferketten dazu, dass Rückbau- und Wiederverwendungskonzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Anhand zweier Fallstudien wurden diese Ansätze veranschaulicht. Vorgestellt wurden der Rückbau des Frank Erwin Center Basketballstadions, bei dem aufgrund der Nähe zu kritischer Infrastruktur keine Sprengung möglich war, sowie Beispiele kleinerer und mittlerer Gebäude in Austin. Dort wurden Fenster, Türen und Holzelemente gezielt für eine Wiederverwendung erhalten. Darüber hinaus wurden robotergestützte Rückbauverfahren und ein zirkuläres Design als vielversprechende Zukunftsperspektiven diskutiert.
Im weiteren Verlauf des Workshops wurde der Sonderforschungsbereich SFB 1683 vorgestellt. Anschließend präsentierten Philipp Hagedorn, Franziska Günther, Anna-Lena Schürmann, Yehia Abdelazziz und Nina Krautgartner aktuelle Forschungsarbeiten. Die Beiträge gaben Einblicke in Themen wie Lebenszyklusanalyse, Datenerfassung, Transport und Logistik sowie Prozesssimulation.
Den Abschluss bildete eine Führung durch das KIBKON, die weitere Einblicke in die Forschungsinfrastruktur und die laufenden Arbeiten am Standort ermöglichte.
Der Workshop bot eine wertvolle Plattform für den fachlichen Austausch und die Vernetzung unterschiedlicher Forschungsrichtungen. Im Mittelpunkt standen die Potenziale digitaler Methoden, Nachhaltigkeitsbewertungen und zirkulärer Strategien für die Zukunft des Betonbaus. Wir danken Prof. Christopher Rausch für den Fachvortrag sowie allen Vortragenden für ihre Beiträge und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.